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Sommernachtswende - Christelle Zaurrini

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Titel: Sommernachtswende
Autorin:Christelle Zaurrini
Verlag: Drachenmond Verlag
Preis: 12,00 (SC)/ 3,99 (ebook)
Format: Softcover
ISBN: 978-3-95991-039-2
Seitenzahl: 220
Genre: Roman
Reihe: Band 1 von 2

 Glück findet man nur dort, wo das Herz ist. Fünf Jahre nach dem Tod ihrer Mutter findet sich Emma zum ersten Mal wieder in ihrem Heimatdorf ein und stellt sich ihrer Vergangenheit. Alten Feindschaften, ihrer vernachlässigten besten Freundin und dem ganzen Schmerz. Dann taucht Dylan auf, selber gezeichnet vom Schicksal, und beginnt Emmas sorgsam errichteten Mauern einzureißen.
 Zu Beginn möchte ich mich beim Drachenmond-Verlag bedanken, denn dieses Buch lag als Leseexemplar meiner Bestellung bei, was mich nicht nur überrascht hat, sondern auch erfreut. Das Cover ist wirklich schön und am Rand waren kleine Herzen ausgestanzt, was dem Buch einen individuellen Charakter verleiht. Auch die innere Gestaltung war mal wieder richtig toll, was man vom Drachenmond-Verlag ja auch nicht anders kennt.
Ich muss zugeben, dass dieses Buch nicht unbedingt zu denen gehört, die ich gekauft hätte und auch nach dem Lesen muss ich es bestätigen. Dennoch war es eine schöne Reise, dazu aber später mehr. In diesem Buch war wieder zu spüren, wie viel Liebe und Herzblut der Verlag in seine Bücher steckt und ich werde bestimmt wieder bei euch bestellen!
So, nun zum Inhalt
Emma und Dylan schreiben hier abwechselnd aus ihrer Sicht (Ich-Perspektive) aus ihrem Leben und ihren Gefühlen, was für mich aber hin und wieder schwer zu unterscheiden war. Sie hatten nicht sonderlich viele charakteristische Unterschiede, was auch innerhalb der Gedankenwiedergaben auffiel. Sie beschrieben sich beide auf ähnliche Weise und benahmen sich ähnlich, sprachen ähnlich und fühlten ähnlich. Mir hat ein wenig die Unterscheidung der beiden gefehlt, zumal sie beide auch ein kaputtes Leben als Vorgeschichte haben.
Obwohl im Klappentext steht, dass Dylan Emmas Mauern einreißen kann, kommt es mir im Buch eher anders vor. Auf mich wirkt Dylan viel verschlossener und Emma ist diejenige, die den Schlüssel findet, die Mauern Stein für Stein abbaut, bis sie zu ihm durchdringen kann.
Mir fehlte auch eindeutig die Spannung in der Geschichte, denn auch hier gab es immer nur das hin und her zwischen den Gefühlen der beiden Hauptprotagonisten, die Nebenfiguren hatten wenig eigenen Charakter und flossen einfach nur nebenher. Aber dies sind ja auch Merkmale einer Liebesgeschichte und ich denke meine ganzen Abenteuer-, Fantasy- und Dystopie-Romane haben mich ja verwöhnt. Ich lese so selten reine Liebesgeschichten, genau aus den hier angegebenen Gründen.
Es ist kein schlechtes Buch und wirklich toll aufgezogen, aber einfach nicht meine Welt.
 Nett zu lesen, aber nicht sonderlich spektakulär.


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