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Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid - Fredrik Backman

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Autor: Fredrik Backman
Titel: Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
Verlag: Fischer
Seitenzahl: 455
Format: HC
Preis: 19,99 (HC)
ISBN: 978-3-8105-0481-4


Oma ist 77, Ärztin, Chaotin und treibt die Nachbarn in den Wahnsinn. Elsa ist 7, liebt Wikipedia und Superhelden und hat nur einen einzigen Freund: nämlich Oma. In Omas Märchen erlebt Elsa die aufregendsten Abenteuer. Bis Oma sie eines Tages auf die größte Suche ihres Lebens schickt – und zwar in der wirklichen Welt.

»Die erste und inspirierendste Autorin meines Lebens war und ist Astrid Lindgren – ›Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid‹ ist auch eine Hommage an sie.« Fredrik Backman

»Versprich mir, dass du mich noch liebhast, wenn du erfährst, wer ich gewesen bin. Und versprich mir, auf das Schloss aufzupassen. Und auf deine Freunde.« Oma zu Elsa

»Dieses Buch ist ein Volltreffer, der einen zum Lachen und Weinen bringt. Auf dieses Abenteuer müssen Sie sich einfach einlassen – es ist wunderbar.« Expressen Söndag
Elsa ist sieben, fast acht. Ihre Oma ist 77, fast 78. Elsa ist reif für ihr Alter, ihre Oma nicht. Beide sind nicht ihrem Alter entsprechend. Sie sind anders. Gemeinsam mit ihrer Oma, ihrer Mutter und Georg wohnt Elsa in einer Mietwohnung. Da wohnen aber auch Britt-Marie und Kent, Alf, die Frau im schwarzen Rock, der Freund, das Monster, der Junge mit Syndrom und seine Mutter und außerdem Lennard und Maud mit ihrem Bichon-Frisé Samantha. Elsas beste Freundin ist Oma, eigentlich ist es sogar ihre einzige Freundin, denn in der Schule kann niemand damit umgehen, dass Elsa anders ist. Denn Elsa mag nicht nur Comics, Superhelden (X-Men und Spiderman), sondern googelt auch alles Mögliche auf Wikipedia und weiß daher eine ganze Menge, Und Rechtschreibung ist ihr sehr wichtig. Das sagt sie in der Schule auch und dafür stecken die anderen Kinder sie ins Klo oder verprügeln sie oder klauen ihre Sachen und zerreißen ihren Gryffindor-Schal. 
Aber Elsa hat Oma, mit der sie gemeinsam in das Land Fast-Noch-Wach reisen und die Königreiche besuchen gehen kann. Mibatalos, Mirevas, Miploris, Mimovas, Miaudicas und am Liebsten in Miamas. Oma und Elsa haben sogar eine Geheimsprache zusammen und wenn Elsa traurig ist, dann erzählt Oma die Märchen von den Köngreichen oder macht verrückte Sachen. Oma ist immer für Elsa da. Und dann ist sie plötzlich weg und das Einzige was sie da gelassen hat ist eine Anweisung für Elsa. Ein Brief an das Monster. Und mit diesem Brief fängt es an. Elsa muss alleine eine Schatzsuche bestreiten und die ist gar nicht so ohne, denn sie muss über ihre Ängste springen und lernt dabei auch allerhand über die Bewohner des Hauses und was es eigentlich mit den Königreichen und dem Land Fast-Noch-Wach auf sich hat. Denn es ist anders, als Elsa geglaubt hat und sie ist sich noch nicht sicher, ob ihr das gefällt.
Das Buch war toll. Ich habe es in der Bücherei gesehen und dachte, ich lese es einfach mal, Klang ganz lustig, war aber in Wirklichkeit auch ein wenig traurig. Fredrik Backman hat eine interessante Schreibweise. So klingen seine Worte so, als hätte Elsa sie selbst schreiben können, dennoch ist es in der dritten Person gehalten. Fredrik Backman erwähnt ziemlich oft, dass Elsa sieben, fast acht, ist und begründet damit so einiges, was Elsa tut. Elsas Lieblingsbücher sind "Harry Potter", allerdings mag sie den "Orden des Phönix" nicht so gerne und hat ihn daher erst 12 Mal gelesen. Das Buch ist Interessant und die Reise von Elsa lässt einen auch über eigene Dinge nachdenken und hat so einige kleine Botschaften versteckt, wie z.B. das man niemanden beurteilen sollte, bevor man nicht seine Geschichte kennt. Und selbst dann sollte man es nicht tun, vor allem nicht, wenn es negativ ist.
Hier sind Zitate, die mir gefallen haben und ein wenig zeigen, wie Fredrik Backman schreibt. 

"Die größte Macht des Todes ist nicht, dass er Menschen sterben lassen kann, sondern dass er die Menschen, die zurück bleiben, dazu bringen kann, nicht mehr leben zu wollen."

"So wie wenn man einen Promi in einem Café sizten sieht und ganz instinktiv losruft: "Ach hallo, wie geht's?", weil das Gehirn gemeldet hat: D"a ist jemand den du kennst,sei freundlich und grüße", kurz bevor es mitteilen kann: "Oh nein, doch nicht, das ist doch der aus dem Fernsehen!" Weil es deinem Gehirn Spaß macht, dich wie einen Idioten aussehen zu lassen."

"Kämpfe nicht gegen Ungeheuer, sonst wirst du selbst eines. Wenn du lange genug in den Abrund schaust, dann schaut der Abgrund auch in dich."
Tolles Buch, schönes Story, manchmal etwas langatmig, aber okay.
Übrigens, für alle die es gelesen haben oder die es interessiert:
Das Monster spricht Esperanto!




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