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Isola


Titel: Isola
Autor:  Isabel Abedi
Verlag: Arena
Buchart: HC
Genre: Science Fiction
Seitenzahl: 325
Auflage: 1. Auflage 2007
ISBN: 978-3-4010-6048-4
Alter: ab 14 Jahre
Preis: 7,99 (kartoniert)

Zwölf Jugendliche, drei Wochen allein auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro – als Darsteller eines Films, bei dem nur sie allein die Handlung bestimmen. Doch bald schon wird das paradiesische Idyll für jeden von ihnen zu einer ganz persönlichen Hölle. Und am Ende müssen die Jugendlichen erkennen, dass die Lösung tief in ihnen selbst liegt.


Zwölf Jugendliche wurden von dem Regisseur Quint Tempelhof ausgewählt an einem Filmprojekt teilzunehmen. Die einzige Voraussetzung: Sie dürfen sich einen Namen ausdenken, den sie während des gesamten Projektes behalten müssen. Niemand darf wissen, wie sie wirklich heißen und woher sie kommen, denn sie müssen in das Leben ihrer erfundenen Charaktere schlüpfen und dieses glaubhaft verkörpern. Dabei dürfen sie drei Dinge aus ihrem Leben mitnehmen, der Rest liegt in den Zimmern vor Ort bereit. Für Joy kommt die Gelegenheit gerade Recht und als Vera schließt sie sich dem Ganzen an und reist mit. Im Flugzeug trifft sie auf Elfe und beginnt ihre Entscheidung beinahe zu bereuen. Gemeinsam fahren die Jugendlichen nach Isola, einer Insel in der Nähe von Rio de Janeiro, mitten im Ozean, und sind dort 3 Wochen auf sich allein gestellt, umringt von Kameras, die sie nicht sehen können. Alles was sie tun wird gefilmt und geschnitten. Erst auf der Insel erfahren die Jugendlichen, wer dabei ist und welche Regeln es zu befolgen gibt. "Gespielt" wird "Mord im Dunkeln", wobei es einen "Mörder" gibt, der nach und nach die anderen Jugendlichen in ein Versteck bringen muss, ohne erwischt zu werden. Wer im Versteck landet, wird abgeholt und scheidet aus dem Projekt aus. Sieger ist, wenn der "Mörder" alle anderen Spieler ins Versteck gebracht hat, ohne aufgeflogen zu sein. Das Spiel beginnt und zwischen Vera, Elfe, Moon, Pearl, Krys, Darling, Alpha, Milky, Lung, Neander, Joker und Solo beginnt ein Abenteuer der besonderen Art. Die Jugendlichen könnten unterschiedlicher nicht sein und kommen sich mit der Zeit auf eine ganz besondere Art näher. Doch das Spiel läuft aus dem Ruder, denn plötzlich gibt es nicht nur wirkliche Verletzte, sondern sogar einen Toten und aus dem Abenteuer "Rio" wird plötzlich ein Albtraum. 

Ich fand das Buch wirklich gut, denn nicht nur die Geschichte verspricht Spannung und Abenteuer, sondern Isabel schafft es auch, dem Leser diese Spannung zu übertragen. Durch immer wieder vereinzelte Cliffhänger im Buch, reißt das Interesse nicht ab und es war schwer, dieses Buch wieder aus der Hand zu legen. Innerhalb kurzer Zeit hatte ich das Buch durchgelesen und konnte wieder normal atmen, denn es war teilweise wirklich ziemlich beängstigend, Herzrasen inklusive.
Isabel schreibt anschaulich und gut nachvollziehbar aus der Sicht von Joy "Vera", Quint Tempelhoff und Tobias.
Auch das Cover gefällt mir sehr gut, da es durch das Schwarz sehr schlicht wirkt. Mich hat die Kamera-Linse neugierig gemacht, durch die man einen Teil der Insel sieht, weil ich erst nicht wusste, was es bedeutete. Im Nachhinein passt es wirklich gut zu dem Text, denn es gibt die Kameras, die Insel und viele dunkle Fragen.


Gutes Buch und gute Spannung, anschaulich erzählt und ohne Langeweile. Lesenswert, daher von mir 4 Blättchen :)



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