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Göttlich verdammt - Josephine Angelini

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Verlag: Dressler
Autorin: Josephine Angelini
Format: HC
Seitenzahl: 494 (HC)
Genre: Fantasy
Preis: 19,95 (HC)
ISBN: 978-3-7915-2625-6
Auflage: 1. Auflage 2011
Website: http://www.goettlich-trilogie.de/





Der Gedanke, keine Kontrolle mehr über ihr eigenes Schicksal zu haben, machte Helen wütend. Wütend genug, um den Kopf hochzuhalten und die einzige Entscheidung zu treffen, die sie treffen konnte.

Eine Schicksalhafte LIEBE.
Eine antike FEHDE.
Ein göttliches ERBE.

Eine packende Saga um eine Liebe, die nicht sein darf.
Helen "Lennie" Hamilton ist fast 17 und anders als die Anderen. Nicht nur, weil sie mit ihrer Größe von 1,78 Metern auch größer als viele Jungs in ihrer Klasse ist, sticht Helena auch auf anderen Ebenen hervor. Sie ist schön, sie ist schnell, stark und hat überhaupt kein Selbstwertgefühl. Neben ihrer besten Freundin Claire "Giggles" Aoki, einer 1,55m großen Asiatin, wirkt sie wie ein Riese, die ständige Aufmerksamkeit der Schüler verursacht ihr regelmäßig schmerzhafte Bauchkrämpfe. Gemeinsam mit ihrem Vater Jerry lebt Helen auf der Insel Nantucket. 
Als eines Tages die Familie Delos auf die Insel zieht, ändert sich Helens Leben schlagartig. Denn als sie Lukas, einen der Delos-Jungen, sieht, spürt sie nichts als blanken Hass und will nichts lieber tun, als ihn zu töten. Doch Lukas ist genau so stark wie sie. 
Seither hat Helen ständig Albträume, die viel zu real sind um bloß Träume zu sein. Doch es steckt noch weit mehr hinter der Familie und Helens Leben, das endlich einen Sinn zu bekommen scheint. Die Frage ist nur, ob Helen dieser Sinn gefällt. 
Ich habe schon oft von diesem Buch gehört und als ich es schließlich in der Bücherei gesehen habe, musste ich es einfach mitnehmen. Ich sage vorne weg, ich bin froh, dass ich es wieder zurückbringen kann, ohne Geld ausgegeben zu haben. Ich war ziemlich enttäuscht. Die Geschichte klang wirklich interessant und ich habe mich auf ein spannendes und berührendes Fantasy-Erlebnis gefreut. Fehlanzeige. 
Einer der Gründe ist die Schreibweise. Vielleicht ist es auch der einzige Grund, aber da das ganze Buch aus dieser Schreibweise besteht, habe ich mich tatsächlich durchgequält. Am Schlimmsten fand ich, dass die Sätze oftmals gleich anfangen. So beginnen drei Sätze hintereinander mit "Sie hat" und "Sie sah" und "Sie tat." Es war wie eine sture Aufzählung, als würde ich mir monotone Notizen machen, was ich später in mein Tagebuch schreiben will. Es wirkt, als seien die Notizen zu diesem Buch einfach aneinandergereiht worden. Alles wirkt bloß aufgezählt und langweilig. Auch innerhalb der Sätze tauchen wiederholte Wörter und Namen auf. Wenn in jedem Satz der gleiche Vorname steht, weiß ich irgendwann, über wen geredet wird, das braucht man nicht jedes Mal zu schreiben. Mir ist auch das ein oder andere Seltsame aufgefallen (trotz Fantasy). Denn Helen schrubbt sich einmal mit einem Bimsstein sauber. Nirgendwo steht, dass sie eine so harte Haut hat, aber danach dürfte sie keine mehr haben. Ein Bimsstein ist dafür da, um Hornhaut zu entfernen. Ich war wirklich geschockt.
Als Helen irgendwann das Geheimnis über sich erfährt, nimmst sie es meiner Meinung nach zu locker auf. Okay, sie war schon immer anders, aber dennoch schluckt man so eine Information doch nicht einfach runter.
Hinzu kommt, dass sie Kapitel wirklich ziemlich lang waren und kaum Absätze hatten, wo man eine Pause einlegen musste. Ich wurde also gezwungen mitten in einem Abschnitt zu unterbrechen, was ich persönlich gar nicht mag. Hin und wieder ein Absatz wäre doch ganz toll.
Ab und an ist die Handlung etwas verwirrend und ungenau. Da weiß man nicht sicher, wer wann wo ist und was er dort tut. Ziemlich sprunghaft, kann man also sagen.
Außerdem hatte es was von Twilight, mit der Ausnahme, dass Helen bereits genauso ist wie die anderen und nicht erst gebissen werden muss.
Aber es gibt diese große, mysteriöse Familie die wunderschön ist und besondere Kräfte hat. Helen wird erst von allen gehasst und natürlich gibt es Schwierigkeiten in der Liebe.
Das Buch ging zeitweise zu schnell, war zu ungenau beschrieben und langweilig. 
Das ist Schade, denn die Story an sich ist richtig gut, sie befindet sich nur leider zwischen den Zeilen, heißt: Die Idee ist super, aber geschrieben leider nicht mein Fall. 
Mir hat das tragische und spannende Gefehlt. Das Ende hat einen Cliffhanger und ich würde gerne wissen, wie es weitergeht, allerdings nicht, wenn es genauso geschrieben ist, wie hier.
Was ich aber wirklich toll finde, ist das Cover!
Die Story ist gut, allerdings habe ich mich durch die Schreibweise wirklich gequält. Cover Top, Idee Top, Umsetzung Flop.




Kommentare:

  1. Beim Schreibstil muss ich dir recht geben, der war ziemlich plump. Im zweiten Teil wurde es auch nicht besser. Aber der neuen Reihe der Autorin merkt man, dass sie sich schriftstellerisch weiterentwickelt hat.

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  2. Tatsache? Also die Reihe werde ich wohl erstmal nicht weiterlesen aber vielleicht wage ich mich irgendwann an ihre neue Reihe. :)

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