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Das Flüstern der Zeit (Zeitlos-Saga Bnd.1) - Sandra Regnier

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Titel: Das Flüstern der Zeit
Autorin: Sandra Regnier
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 432
ISBN: 978-3-551-31631-8
Genre: Fantasy
Format: Taschenbuch, ebook, Softcover
Preis: 8,99 (TB)
Reihe: Band 1 von 3
Ab 14 Jahre

 Platzregen und Sturmwinde gehören für die englische Kleinstadt Lansbury und damit für die 17-jährige Meredith zum Alltag. Doch diese Gewitternacht ist anders. Unheimliche Kornkreise tauchen am Ortsrand auf, unerwartete Gestalten suchen Lansburys Steinkreis heim und dann ist da noch Merediths bester Freund Colin, der sie genau in dieser Nacht küsst, und mit dem nun nichts mehr so ist, wie es war. Irgendetwas ist in jener Nacht passiert, irgendetwas, das Zeit und Raum kurzfristig aufgehoben hat. Und ausgerechnet Meredith ist der Schlüssel zum Ganzen…
 Ich sag es ganz vorne weg. Gefallen hat mir das Buch nicht sonderlich gut, wobei es auch nicht richtig schlecht war. Mehr so ein Mittelding. Erträglich, aber nicht außergewöhnlich. Aber gehen wir das Ganze einmal strukturierter durch.
Das Cover finde ich an sich ganz schön. Es ist recht schlicht gehalten und ich mag Federn. Das diese eine inhaltliche Bedeutung haben, erfährt man im Buch, aber ich verrate nicht welche ;) Das dunkle Blau wirkt sehr geheimnisvoll und auch der Titel verspricht eine interessante Geschichte. Der Klappentext ist jetzt nicht sooo unbedingt meine Welt, aber ich habe das Buch bei einer Freundin ausgeliehen (sie hat es mir gegeben) und ich hab es gelesen.
Die Figuren waren mir bei Zeiten ein wenig zu schlicht und langweilig, teilweise hatten sie nicht wirklich ihre eigene Persönlichkeit, sondern sprachen alle gleich. Bei Dialogen musste ich oft genauer nachdenken, wer denn nun spricht. Außerdem haben mir die Charaktere nicht wirklich gut gefallen. Meredith und ihre Freunde wirkten mir bei Zeiten sehr oberflächlich und langweilig.
Abgesehen von der meist fehlenden Spannung der Geschichte, es ist wirklich so gut wie nie etwas passiert, außer Kaffee trinken und Menschen anhimmeln oder hassen, gab es auch immer wieder Rechtschreibfehler etc., die mich aus dem halb vorhandenen Lesefluss gerissen haben.
Ich habe weitergelesen, in der Hoffnung, dass doch noch etwas passiert und mich bangen, hoffen, zweifeln lässt. Nichts. Es war eintönig und leer bis zum Schluss.
Das Ende war leicht offen gehalten, machte einen kurzen Augenblick neugierig und war dann wieder vergessen. Ganz ehrlich? Ich weiß jetzt schon nicht mehr, wie es ausgeht. Alles war mehr oder weniger vorhersehbar, schwach und unspektakulär. Genau wie der Rest der Geschichte, den ich im Übrigen auch schon beinahe vergessen habe. Ein Buch, das nachklingt, ist anders.
Es war ein Buch zum durchgleiten, sich treiben lassen, aber eher wie auf dem toten Meer. Ohne Anstrengung und ohne Sorgen.
Nicht ganz mein Fall.


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